{"id":333,"date":"2023-07-03T14:27:04","date_gmt":"2023-07-03T13:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.herford-voiron.de\/?p=333"},"modified":"2026-04-14T19:28:13","modified_gmt":"2026-04-14T18:28:13","slug":"die-reise-nach-voiron-2023-ein-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.herford-voiron.de\/fr\/2023\/07\/03\/die-reise-nach-voiron-2023-ein-rueckblick\/","title":{"rendered":"Die Reise nach Voiron 2023 \u2013 ein R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Endlich war es wieder so weit! Wir \u2013 die Freunde der Amiti\u00e9 Voiron &#8211; Herford \u2013 konnten nach l\u00e4ngerer Coronapause unsere Reise nach Voiron antreten. Den geplanten Reiseverlauf f\u00fcr den 25.6.2023 \u2013 2.7. 2023 hatten alle von der Reiseleitung zugeschickt bekommen. Die Vorfreude war gro\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir starteten am Sonntagmorgen um 8.00 h in Herford und fuhren bis Nancy. Unterwegs gab es leckeren Butterkuchen, Cr\u00e9mant und Kaffee, weil ein Mitglied an diesem Tag Geburtstag feierte. In guter Stimmung kamen wir in Nancy an und bezogen dort im Hotel Le Cottage unsere Zimmer. Anschlie\u00dfend brachte uns der Busfahrer f\u00fcr einen kleinen Besuch in die Innenstadt. Der Platz Stanislaus zeigte sich von seiner sch\u00f6nsten Seite. Die Menschen flanierten, sa\u00dfen in Caf\u00e9s und Restaurants, Musik erklang und die pr\u00e4chtigen Geb\u00e4ude, die den Platz umgeben, leuchteten in der abendlichen Sonne. Ber\u00fchmt sind die fantastischen Eisengitter, die mit ihren Vergoldungen die Blicke auf sich ziehen. Mit einem gemeinsamen Essen in der Nachbarschaft unseres Hotels klang dieser erste Reisetag aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es nach einem guten Fr\u00fchst\u00fcck weiter in Richtung Voiron. \u00dcber Dijon und Bourg-en-Bresse fuhren wir direkt in den kleinen Ort St. Geoire-en-Valdaine in die N\u00e4he von Voiron. Dorthin hatten die franz\u00f6sischen Freunde eingeladen. Die Spannung in der Reisegruppe stieg. Alle freuten sich auf das Wiedersehen. Das Ch\u00e2teau de Clermont bot einen gro\u00dfartigen Rahmen f\u00fcr den Empfang. Gastgeber und G\u00e4ste begr\u00fc\u00dften sich herzlich, mal mit Umarmung und K\u00fcsschen, mal mit H\u00e4ndedruck, mal mit freundlichem Zuwinken. (Corona hat alle etwas zur\u00fcckhaltender gemacht.) Nach einem Gru\u00dfwort des Vorsitzenden der Amiti\u00e9 begr\u00fc\u00dften die B\u00fcrgermeisterin und der Schlossherr die deutschen G\u00e4ste. Es wurde die langj\u00e4hrige Freundschaft und Zusammenarbeit betont, der Vertrag von de Gaulle und Adenauer vor 60 Jahren wurde erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend bauten die Franzosen ein \u00fcppiges Buffet f\u00fcr die Begr\u00fc\u00dfungsfeier auf. Wie immer gab es reichlich zu essen und zu trinken. Endlich hatten wir Zeit, die Ereignisse der letzten Jahre zu diskutieren, unsere Gedanken auszutauschen, Familiengeschichten zu erz\u00e4hlen. Das Wetter spielte mit, die Stimmung im Schlosspark war fr\u00f6hlich und ausgelassen. In kleinen Gruppen besichtigten wir das Schloss, das erst k\u00fcrzlich von dem neuen Besitzer erworben worden war. Bevor die Gastgeber mit ihren G\u00e4sten nach Hause fuhren, bekam jeder von uns das ansprechend ausgearbeitete Programm f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage \u00fcberreicht. Es machte Lust auf viele neue Entdeckungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Dienstag fuhren wir nach La Mure, einem ehemaligen Bergwerksort im S\u00fcden des D\u00e9partements Is\u00e8re. Dort besuchten wir das Bergwerksmuseum Mine Image, das den Anthrazitabbau mit seinen Techniken und Werkzeugen und auch seinen sozialen Problemen zeigt. In authentischen Stollen wurde uns die schwere Arbeit der Bergleute vor Augen gef\u00fchrt. Der Kohleabbau endete hier im Jahr 1956. Anschlie\u00dfend gab es im Restaurant Chez Ghislaine ein \u00fcppiges Drei-Gang-Men\u00fc. Ein besonderes Vergn\u00fcgen war die anschlie\u00dfende Fahrt mit dem Petit Train de La Mure durch die reizvolle Landschaft des Dauphin\u00e9. Ein kleiner Spaziergang und wundersch\u00f6ne Ausblicke auf den Stausee des Drac rundeten den Ausflug ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Mittwoch hatten alle Gelegenheit, den Wochenmarkt von Voiron zu besuchen oder mit den Gastfamilien Zeit zu verbringen. Um 12:00 Uhr trafen sich alle Teilnehmer im Centre Bellevue oberhalb des Lac de Paladru zu einem gemeinsamen Mittagessen. Dort sa\u00dfen wir bei herrlichem Sonnenschein in gro\u00dfen Tischrunden unter der alten Linde im Schatten, genossen das gute Essen und den Ausblick auf den See. Den Nachmittag verbrachten wir in geselligen Kleingruppen mit verschiedenen Aktivit\u00e4ten: Boules spielen, spazieren gehen, Quiz, Karaoke oder T\u00e4nze. Einige flei\u00dfige Damen und Herren hatten die Sch\u00fcrzen umgelegt und bereiteten das Abendessen vor: Kartoffelsalat mit Bratwurst und als Nachtisch Rote Gr\u00fctze. Nach all dem Spa\u00df r\u00e4umten viele unerm\u00fcdliche Helfer und Helferinnen auf, f\u00fcllten Sp\u00fclmaschinen, wuschen Geschirr und riesige T\u00f6pfe, trockneten ab. Vermutlich st\u00e4rkten sie sich mit den letzten Getr\u00e4nken?! Ihnen gilt unser besonderer Dank f\u00fcr einen sch\u00f6nen Tag.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Donnerstag standen die Besichtigung der Kirche von St. Hugues de Chartreuse und ein Picknick auf dem Programm. Die Kirche ist ein beredtes Beispiel f\u00fcr die sakrale Kunst des 20. Jahrhunderts. Der K\u00fcnstler Jean-Marie Pirot, bekannt unter dem Namen \u201eArcabas\u201c, hat diese Kirche \u00fcber 30 Jahre zu einem monumentalen Kunstwerk gestaltet. In einer F\u00fchrung wurde uns sein Verst\u00e4ndnis der Welt n\u00e4hergebracht. Wir waren sehr beeindruckt. Anschlie\u00dfend fuhren wir in das reizvolle Naturschutzgebiet der Hauts de Chartreuse. Der Cirque de Saint-M\u00eame erhob sich in fantastischer Sch\u00f6nheit mit 500 Meter hohen Kalkfelsen vor unseren Augen. In einer langen Karawane zogen die Teilnehmer des Picknicks zu der weiten Grasfl\u00e4che inmitten des Cirque. Alle waren reichlich bepackt mit K\u00fchltaschen, Decken, kleinen St\u00fchlchen und sonstigem Picknickger\u00e4t. In lockeren Gruppen lie\u00dfen wir uns nieder, schwatzten, schmausten und probierten diverse Getr\u00e4nke. Es war k\u00f6stlich! Wegen eines drohenden Gewitters wurde auf die geplanten Wanderungen verzichtet. Die Karawane trat den R\u00fcckweg an.<\/p>\n\n\n\n<p>Abends besuchten wir die Ausstellung \u201eVoiron und Herford, Gestern und Heute\u201c in der Maison des Associations in Voiron. Der gemeinsame Weg der St\u00e4dtepartnerschaft wurde in Ansprachen gew\u00fcrdigt. Zahlreiche Fotos zum Thema \u201eUmwelt und erhaltenswerte Standorte in meiner Stadt\u201c, die von jungen Menschen im Rahmen von Schulprojekten erstellt waren, beeindruckten durch die Auswahl der Motive und die kritische Auseinandersetzung mit der Thematik. Getr\u00e4nke und Leckereien vom Buffet erfreuten die G\u00e4ste, die den Tag mit munteren Gespr\u00e4chen ausklingen lie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Freitag fuhren wir in die Altstadt von Grenoble. Leider spielte das Wetter nicht so mit. Gut beschirmt machten wir uns auf den Weg. Die Stadtf\u00fchrerin zeigte uns die Altstadt mit ihren besonderen Sehensw\u00fcrdigkeiten: das Viertel der Dauphins, die Stiftskirche Saint Andr\u00e9 und das Viertel der Bisch\u00f6fe mit der Kathedrale Notre Dame, das ehemalige Parlamentsgeb\u00e4ude und andere historische Pl\u00e4tze. Anschlie\u00dfend konnte jeder noch einen Stadtbummel machen und in Caf\u00e9s oder Gesch\u00e4ften die freie Zeit verbringen. Dann ging es zur\u00fcck nach Voiron.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a> Am Abend wurde Abschied gefeiert. Dazu hatten die Franzosen zu einem festlichen Essen in das Restaurant PAR ICI, PAR LA in St. Nicolas de Macherin eingeladen. Es war wie immer reichlich und gut. Zum Schluss sangen wir nach alter Tradition einige franz\u00f6sische und deutsche Volkslieder aus unseren beliebten Liederb\u00fcchern. Eine ereignisreiche Woche war leider schon wieder vorbei.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen verabschiedeten wir uns gl\u00fccklich und dankbar f\u00fcr die wundervollen Begegnungen in der \u00fcblichen Weise: immer gab es noch etwas ganz Wichtiges zu erz\u00e4hlen oder eine letzte Umarmung war n\u00f6tig oder ein Gru\u00df musste noch mit auf die Reise gegeben werden. Dann hupte der Busfahrer und ein letztes Winken beschloss die Zeremonie.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg nach Herford \u00fcbernachteten wir in Colmar. Hier bot sich noch einmal Gelegenheit zu einem gemeinsamen Stadtrundgang. Colmar ist immer wieder ein reizvolles St\u00e4dtchen, das mit seinem reichen Blumenschmuck, seinen typischen Fachwerkh\u00e4usern und dem Gerberviertel La Petite Venise viele Touristen anzieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Sonntag erreichten wir Herford am sp\u00e4ten Nachmittag. Es war wieder eine wundersch\u00f6ne Reise der ganz besonderen Art. Die Begegnung und das Zusammenleben mit den franz\u00f6sischen Gastgebern schafft eine Verbundenheit wie es keine touristische Reise vermag. Herzlichen Dank!<\/p>\n\n\n\n<p>Gerlind Zielke<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Endlich war es wieder so weit! 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